Die Modelleisenbahn besticht durch
detailgetreue und liebevolle Arbeit, in einem
zutiefst menschlichen Massstab, die träumend
eine Welt entstehen läßt, welche mit der von
Architektinnen und Architekten gedachten und
in deren Modellen formulierten Welt fast nichts
zu tun hat.
Architekturmodelle handeln von Raum, wie
dieser strukturiert und konstituiert ist, sie
zeichnen sich dadurch aus, dass sie abstrakt
sind und sich auf die Struktur dieses Raumes
konzentrieren. Modelleisenbahnen haben einen
Raum vorgegeben, doch in ihnen geht es um
das Erzählen von Geschichten des Alltags in
diesem Raum in Form einzelner Szenen.
Mit dem Nebeneinander dieser beiden
Modellwelten wollen wir einen Nachdenkprozeß
über die eigene Arbeit, sowie über die eigenen
Vorstellungen und Visionen von Welt anregen,
da das Modell für uns ein Produkt einer Reflexion
der Welt ist.
Der Schwerpunkt dieser Begegnung liegt
im Diskurs der damit verknüpft ist und den
wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit
Vertretern von Modellbauern, Architekten und
Kulturwissenschaftlern herstellen.
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